

01.11.2011
Die Version 8.08 des STW – Standard-Thesaurus Wirtschaft ist nun online. Diese Version enthält zum ersten Mal vier Mappings (Crosskonkordanzen) zu anderen Vokabularen und vernetzt so den STW in der Linked Data Cloud noch weiter. Das Interesse am STW ist ungebrochen: So beträgt die Anzahl der Downloads inzwischen weit über 500, verteilt auf 57 Länder. Unter den letzten 10 Downloads waren Ebsco Industries, Price Waterhouse Coopers, Massachusetts Mutual, die TU Graz und die französische IT-Großforschungseinrichtung INRIA.
Alle Deskriptoren des STW verlinken nun auch direkt zu EconBiz-Recherchen. Zugleich bildet diese STW-Version den Einstieg in eine grundlegende inhaltliche Überarbeitung des STW.
Die Neuerungen der Version 8.08 im Detail
27.10.2011
Der Abschlussbericht der Library Linked Data Arbeitsgruppe des World Wide Web Consortiums (W3C) ist veröffentlicht. Als "Invited Expert" unter den weltweit 51 Teilnehmern war Joachim Neubert, Semantic Web-Spezialist in der ZBW, aktiv beteiligt. Der Bericht bietet eine State-of-the-Art-Übersicht dazu, wo Bibliotheken und verwandte Einrichtungen heute im Semantic Web stehen. Die Probleme mit den existierenden Bibliotheksdaten werden ebenso erläutert wie die Benefits des Linked-Data-Ansatzes. Zudem werden praktische Empfehlungen an Bibliotheksleitungen, Bibliothekare, Systementwickler und Standardisierungsgremien ausgesprochen.
Library Linked Data Incubator Group Final Report
28.06.2011
Die ZBW hat den LIBER Award for Library Innovation gewonnen. Der Beitrag "The Role of Libraries in the Future Internet" von Tochtermann/Pianos wurde mit zwei weiteren Abstracts aus 75 eingereichten Papieren ausgewählt. Verliehen wurde der LIBER Award für die Beiträge, die sich am überzeugendsten mit innovativer Arbeit in Bibliotheken im Sinne des Themas der 40. Jahreskonferenz "Getting Europe ready for 2020: the libraries' role in research, education and society" beschäftigen. Besondere Kriterien waren hierbei:
Der LIBER Award wurde von LIBER ins Leben gerufen und wird von Elsevier gesponsert.

13.05.2011
Dürfen wir vorstellen? Das ist EconBot, der Twitter-Auskunftsservice für die Wirtschaftswissenschaften.
Die ZBW hat bereits viele Wege gefunden, ihre Dienste den Kundinnen und Kunden im Internet zur Verfügung zu stellen: Mit EconStor wurde ein wirtschaftswissenschaftlicher Open Access-Publikationsserver entwickelt, der auch auf Facebook verfügbar ist. EconDesk hilft im persönlichen und unkomplizierten Chat bei allen Fragen rund um die Wirtschaftswissenschaften weiter. Und nun wird die Dienstpalette um eine Facette erweitert!
Ab sofort ist EconBiz, das wirtschaftswissenschaftliche Fachportal, auch direkt über Twitter nutzbar. Ansprechpartner für Ihre Suchanfragen ist der Account @EconBot: Er nimmt Ihre Recherchewünsche entgegen und präsentiert Ihnen in sekundenschnelle relevante Ergebnisse bei EconBiz.
Weitere Informationen zu EconBot
04.05.2011
Die ZBW hat einen neuen Showcase ins Netz gestellt, in dem verdeutlicht wird, wie künftig die Visualisierung von Ontologien im Kontext von Suchanwendungen aussehen kann.
Als Datengrundlage wurden die Thesaurusverknüpfungen in den Metadaten unseres Publikations-Servers EconStor ausgewählt, der knapp 27.000 frei zugängliche Dokumente aus den Wirtschaftswissenschaften enthält Die Anwendung, die gemeinsam mit dem Grazer Know-Center entwickelt wurde, visualisiert die Häufigkeit sowie das gemeinsame Auftreten von Schlagworten, die aus dem Standard-Thesaurus Wirtschaft stammen.

Graue Kreise zeigen die allgemeine Häufigkeit des Tags an, die inneren blauen Kreise verdeutlichen die Häufigkeit innerhalb eines bestimmten Jahres (siehe Zeitleiste). Die App befindet sich noch im Anfangsstadium und beruht auf einem Teilbestand von mit STW-Begriffen ausgezeichneten Dokumenten. In erster Linie soll sie die Möglichkeiten der Visualisierung aufzeigen,- nämlich nicht nur augenblickliche Informationen über Gewichtungen und Relationen von Themen zu liefern, sondern in einem weiteren Schritt auch als intuitive Form der Navigation zu dienen.
29.03.2011
Die ZBW hat den LIBER Award for Library Innovation gewonnen. Der Beitrag "The Role of Libraries in the Future Internet" von Tochtermann/Pianos wurde mit zwei weiteren Abstracts aus 75 eingereichten Papieren ausgewählt. Verliehen wurde der LIBER Award für die Beiträge, die sich am überzeugendsten mit innovativer Arbeit in Bibliotheken im Sinne des Themas der 40. Jahreskonferenz "Getting Europe ready for 2020: the libraries' role in research, education and society" beschäftigen. Besondere Kriterien waren hierbei:
17.02.2011
Plagiate gibt es nicht nur bei Dissertationen, auch im Kontext des digitalen Publizierens wird das Thema Plagiate immer virulenter. Und dies nicht nur an Hochschulen, sondern auch bei internationalen Fachangeboten wie zum Beispiel RePEc. Um hier dem Wissenschaftsbetrug einen Riegel vorzuschieben, hat sich nun das RePEc-Anti-Plagiats-Komitee gegründet. Hier ist auch die ZBW personell vertreten und unterstreicht damit ihre aktive Mitarbeit an diesem ehrenamtlichen, weltweit vernetzten Modell.
21.01.2011
Der Ideenwettbewerb The EconBiz Challenge: Ideas for Tomorrow's Economists geht in die zweite Runde. Teilnehmer können noch bis zum 7. Februar die eingereichten Ideen bewerten.
Weitere Informationen zum Ideenwettbewerb
20.01.2011
Am 7. Februar 2011 hält Prof. Dr. Klaus Tochtermann seine Antrittsvorlesung "Future Internet – Chancen und Risiken für die Medienbranche".
Seit einiger Zeit befinden sich die Medienbranche im Allgemeinen und Bibliotheken im Speziellen in einem tiefgreifenden Wandel, der durch die veränderten Publikations- und Verbreitungsmodelle (z.B. Citizen Journalism) im Internet ausgelöst wurde. Dieser Wandel wird häufig im Kontext des Web 2.0 diskutiert. Dabei besteht die Gefahr zu übersehen, dass sich bereits die nächste Revolution anbahnt – die vollständige Erneuerung des Internets, häufig unter dem Begriff "Future Internet" zusammengefasst. Der Vortrag stellt zunächst die laufende Diskussion zur Neugestaltung des Internets vor. Dabei wird zwischen den vier Dimensionen Internet der Inhalte, Internet der Menschen, Internet der Dinge und Internet der Dienste unterschieden. Im Zusammenhang der Beschreibung dieser Dimensionen wird an zahlreichen Beispielen aufgezeigt, welche Chancen, aber auch welche Risiken sich in jeder dieser Dimensionen für die Medienbranche bzw. Bibliotheken ergeben. Da es sich um eine Antrittsvorlesung handelt, wird auf wissenschaftlich-technische Detailausführungen weitestgehend verzichtet. Vielmehr ist der Vortrag so ausgestaltet, dass sich Personen, die an den Entwicklungen des Internets interessiert oder gar davon betroffen sind, ein Bild über das Zukunftsthema "Future Internet" machen können.
Veranstaltungsort:
Technische Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Kaiserstraße 2, 24143 Kiel, Gebäude D, Vortragsraum ("Aquarium").
Die Antrittsvorlesung beginnt um 17.15 Uhr. Im Anschluss gibt es umfangreiche Möglichkeiten für persönliche Gespräche.
17.01.2011
Am 27./28. Januar findet der Mariazeller Dialog 2011 mit dem Thema "Ethik der Informationswissenschaften" statt. Die ZBW ist mit einem Vortrag von Prof. Tochtermann vertreten: "Open Access, Open Peer Review und Open Data - Klingt einfach, ist aber kompliziert". Der Vortrag stellt zunächst kurz die Möglichkeiten aber auch Nachteile, speziell für Nachwuchswissenschaftler/innen, von Open Access Publikationen vor. Anschließend wird auf die ethischen Herausforderungen bei der Öffnung von Begutachtungsprozessen eingegangen. Der dritte Teil behandelt das sehr neue Thema der Veröffentlichung von Forschungsdaten. Hier ist eine generelle Lösung deshalb schwierig, da zum einen Anreizstrukturen für die Forschenden fehlen, ihre Daten zu veröffentlichen. Zum anderen liegt nicht allen Forschungsdaten eine persönliche geistige Schöpfung zugrunde liegt (z.B. wenn in der Meereskunde Daten über den Zustand eines Gewässers erhoben werden). Diese ist aber Voraussetzung, um die Daten mit einem Schutzrecht zu versehen.
06.01.2011
Seit Beginn des Jahres besitzt die ZBW ihren eigenen Think Tank "New Media Technologies". Er hat sich als Ziel gesetzt, jetzt schon zu erkennen, welche großen Themen in fünf Jahren für die ZBW von Bedeutung sein werden. Die drei Gründungsmitglieder Dr. Peter A. Gloor (MIT), Dr. Dickson Lukose (Malaysian Institute of Microelectronic Systems) und Dr. Paolo Traverso (Fondazione Bruno Kessler) sind Informatiker mit wirtschaftswissenschaftlichem Bezug. Sie repräsentieren die drei großen Kontinente Asien, Europa und USA.
05.01.2011
Die Gutachter sind sich einig: "EconStor ist ein sehr gut aufgebautes Angebot. Die Website bietet schnellen Zugang zu allen Informationen und Unterlagen. Alle von DINI geforderten Mindestvoraussetzungen werden erfüllt."
08.12.2010
120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus neun Nationen kamen am 29./30.11.2010 in Köln zur SWIB10 zusammen. Die bereits wochenlang vorher ausgebuchte Konferenz wurde wie im Vorjahr von der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft und dem Hochschulbibliothekszentrum Nordrhein-Westfalen (hbz) veranstaltet.
Vertreter der deutschen, der französischen und der ungarischen Nationalbibliothek präsentierten ihre erfolgreich abeschlossenen und gerade im Gang befindlichen Projekte im Bereich Semantic Web und Linked Open Data. Antoine Isaac stellte die Aktivitäten im W3C (World Wide Web Consortium) vor. Karen Coyle, führende Evangelistin des Linked-Data-Gedankens in der US-amerikanischen und weltweiten Bibliotheksszene, gab in ihrer Keynote einen kritischen Einblick in die aktuellen Standardisierungsbestrebungen wie RDA und FRBR. Die Publizierung von Bibliotheksdaten zur freien Nutzung war ebenso Konferenz-Thema wie vielfältige Werkstattberichte aus aktuell laufenden Linked-Data-Aktivitäten.
2009 erstmalig veranstaltet, hat sich die SWIB als zentrales Ereignis zum Thema etabliert und wird voraussichtlich Ende November 2011 in Hamburg stattfinden.
06.12.2010
Die ZBW ist jetzt Mitglied bei DataCite.
Die internationale Initiative mit 13 Mitgliedern aus 9 Ländern hat sich zum Ziel gesetzt, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern den Zugang zu Forschungsdaten über das Internet zu erleichtern.
28.10.2010
The EconBiz Challenge: Ideas for Tomorrow's Economists – Machen Sie mit und gewinnen Sie einen iPad.
Die ZBW lädt Sie ein zu ihrem ersten Open Innovation-Ideenwettbewerb– The EconBiz Challenge: Ideas for Tomorrow's Economists. Gesucht werden Ideen für technologiegestützte Services für die Wirtschaftswissenschaft. Als Hauptgewinn winkt ein iPad.
Weitere Informationen zum Ideenwettbewerb
08.10.2010
Am 1. Oktober erfolgte der Relaunch unserer Online-Suchmaschine für internationale wirtschaftswissenschaftliche Fachinformationen EconBiz.
Wichtigste Änderung ist die Umstellung auf Suchmaschinentechnologie. Daneben gibt es unter anderem folgende wichtige Neuerungen:
Weitere Funktionen folgen.
Einführung in die Nutzung von EconBiz
28.09.2010
Besuchen Sie unsere ZBW Labs. Hier stellen wir Ihnen - ganz im Sinne von Open Innovation - neue Entwicklungen aus der ZBW vor, lange bevor sie in den Regelbetrieb übernommen werden.
07.07.2010
Die ZBW hat ein neues Corporate Design. Vorstechendes Kennzeichen ist die eigens für uns entworfene Logoschrift ZBW-Binary, die durch ihre Eigenständigkeit ein unverwechselbares Erscheinungsbild entstehen lässt. Künftig wird sie Ihnen in allen unseren Produkten und Services begegnen, die endlich unter dem Dach unserer Institution visuell vereint werden.
Sehen Sie in unserem kurzen Film, wie die neue Logoschrift entstanden ist.
Der komplette Relaunch der ZBW-Website im neuen Design erfolgt 2011.
04.06.2010
Das World Wide Web Consortium W3C hat eine Arbeitsgruppe eingesetzt, um die Interoperabilität von Bibliotheksdaten im Web zu verbessern. Existierende Semantic-Web- und insbesondere Linked-Data-Ansätze sollen dabei aufgegriffen werden. Die "Incubator Group" soll binnen Jahresfrist Use Cases und künftige Arbeitsfelder für das W3C im Bereich der Bibliotheken und anderer "cultural heritage institutions" identifizieren.
Das W3C entwickelt und betreut zentrale Standards ("Recommendations") und Verfahren, nach denen das Web als Ganzes funktioniert - wie etwa HTML als Standard für Webseiten oder XML als generisches Datenformat. Die Offenheit dieser Standards und der breite Diskussionsprozess bei ihrer Implementierung bilden ein großes Potential auch für die Bibliothekswelt.
Die ZBW und ihre IT-Entwicklung unterstützen diese Arbeit und freuen sich besonders über die Einladung einer ihrer Mitarbeiter - Joachim Neubert - als "Invited Expert" in die Library Linked Data Incubator Group. Über eine Webseite und eine öffentliche Mailingliste wird es möglich sein, die Arbeit der Gruppe zu verfolgen und eigene Beiträge einzubringen.
07.05.2010
Nach dem großen Erfolg der Tagung „Semantic Web in Bibliotheken“ (SWIB09) im November 2009 richten das Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen, Köln und die Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, Kiel und Hamburg Ende November 2010 gemeinsam die Fortsetzung dieser Tagung aus. Wie SWIB09 wird SWIB10 in Köln stattfinden. Wie im vergangenen Jahr möchten wir einerseits die politisch-strategischen und rechtlichen Rahmenbedingungen aufzeigen, anderseits die Umsetzung von Semantic Web/Linked Data-Projekten in der Bibliothekswelt vorstellen.
Call for Participation
07.05.2010
Die neue Version 8.06 des Standard-Thesaurus Wirtschaft bietet folgende überarbeitete Inhalte:
01.04.2010
Freund werden, Preis gewinnen. Die ersten 50 Studierenden, die bis zum 30. April 2010 Freund von „Wirtschaftsbibliothek ZBW“ auf StudiVZ werden, gewinnen einen ZBW-USB-Stick. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ZBW und deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
